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Arbeitsphase 2010 - Ariel Zuckermann dirigiert die 4. Sinfonie von Gustav Mahler

Für die IRO-Arbeitsphase im August 2010 wird ein renommierter Dirigent am Pult stehen. Ariel Zuckermann, 1973 in
Israel geboren, begann seine Musikerkarriere als Flötist- mit Studium bei
András Adorján, Paul Meisen und Aurèle Nicolet. Seine Dirigierstudien
absolvierte er bei Jorma Panula an der Königlichen Musikhochschule in
Stockholm und bei Bruno Weil in München. 2007 wurde er zum
Chefdirigenten des traditionsreichen Georgischen Kammerorchester
Ingolstadt gewählt.
Als Flötist ist Ariel Zuckermann mehrfacher
Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und konzertiert
weltweit als Kammermusiker und Solist.
Als Dirigent folgten zahlreiche Engagements und Aufnahmen u. a. beim
Israel Philharmonic Orchestra, dem Deutschen Sinfonie-Orchester
Berlin, dem Sinfonieorchester Basel, dem Saarländischen Staatstheater,
dem Bayerischen Staatsorchester, dem Luzerner Sinfonieorchester, dem
Belgrad Philharmonic. Zukünftige Gastdirigate führen ihn zum WDR
Symphonieorchester Köln, Münchner Rundfunkorchester, Wiener
Kammerorchester, Seoul KBS Radio Orchester und zur Ungarischen National
Philharmonie. Ariel Zuckermann arbeitet regelmäßig mit Künstler wie
Tabea Zimmermann, Heinrich Schiff, Zoltán Kocsis und Jörg Widmann.
Mit Klaus Maria Brandauer zu Gast im Vatikan

Das International Regions Symphony Orchestra (IRO) ist am 8. Oktober 2009 im Auditorium Conciliazione im Vatikan in Anwesenheit von Papst Benedikt XVI. wie auch geistlicher und weltlicher Prominenz mit einem Konzert unter dem Motto „Jugend gegen den Krieg“ auftgetreten. Der Abend sollte mahnend an den Kriegsausbruch vor 70 Jahren erinnern. Leitthema war „Versöhnung und Frieden in Europa, der Welt und der Kirche“, so der für die Ökumene im Vatikan verantwortliche deutsche Kardinal Walter Kasper.
Unter der Leitung von Jochem Hochstenbach hat das IRO Werke jüdisch-stämmiger Komponisten gespielt. Neben der „Italienischen Sinfonie“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy wurden auch das „Adagietto“ aus der 5. Sinfonie von Gustav Mahler, sowie zwei Lieder aus des „Knaben Wunderhorn“ mit der renommierten Sopranistin Michelle Breedt aufgeführt. Zwischen den Werken las der österreichische Schauspieler Klaus Maria Brandauer deutsche Literatur von Goethe über Heinrich Heine bis Paul Celan. Der Abend wurde live vom Radio Vaticana übertragen.

